Tipps zum Zelten im Winter – so bleiben Sie warm!

Camping im Winter kann zu einem unvergesslichen Erlebnis werden – doch sollten vorher einige Dinge abgeklärt sein, um böse Überraschungen im Vornherein zu vermeiden!

Vorab sollten Sie Informationen über erwartete Temperaturen, Wetterlage und eventuell mögliche Wetterumschwünge einholen. Dementsprechend müssen Sie auch Ihre Ausrüstung darauf anpassen und – gerade bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt – besonderen Wert auf Qualität des Zeltes, Schlafsack und Isomatte legen. Nachfolgend geben wir Ihnen einige Tipps an die Hand, damit Ihr Schnee-Camping ein tolles Erlebnis wird!

Das Zelt

Unverzichtbar für einen gelungenen Zeltausflug im Winter ist ein wetterfestes Zelt, das bei heftigen Schneetreiben wie auch niedrigen Temperaturen seine Funktionalität beibehält. Hierfür raten wir Euch zu einem 4-Saisonzelt, das ein Außen-, sowie Innenzelt enthält. Durch das Konstrukt wird nämlich verhindert, dass selbst bei einem Schneesturm nichts ins Zeltinnere gelangt. Zusätzlich sind Vier-Jahreszeitenzelte stabiler gebaut, damit auch bei schweren Schneedecken dem Druck standgehalten werden kann. Weiterhin solltet Ihr bei der Wahl des passenden Zelts auf die Größe des Modells achten. Bei einem Ausflug im Winter habt Ihr einen höheren Platzbedarf durch Gepäck, Kleidung sowie Schlafsäcke, die ein größeres Volumen als im Sommer aufweisen. Als Faustregel könnt Ihr daher davon ausgehen, dass beispielsweise ein Zelt, das von der Größe bequem für vier Personen ausreicht, im Winter nicht mehr als von drei Campern bewohnt werden sollte. Darüber ist der Kauf einer Zeltunterlage (auch Footprins genannt) sinnvoll, um die Bodenkälte abzumildern und den Zeltboden vor Schmutz und Feuchtigkeit zu schützen.

Der Schlafsack

Für einen erholsamen Schlaf beim Winter-Campen ist die Wahl des Schlafsacks von elementarer Bedeutung. Als teure, aber sehr langlebige sowie effektive Variante eignen sich Daunenschlafsäcke. Diese reflektieren und halten die Körperwärme optimal und tragen zudem zu einem angenehmen Schlafkomfort bei. Eine günstigere Variante sind Kunstfaserschlafsäcke, die ebenfalls ihren Dienst vollkommen erfüllen. Beim Kauf empfehlen wir Euch, die vom Hersteller angegebenen Temperaturbereiche zu beachten.

 

Die Isomatte

Schutz vor Kälte von unten bietet eine gutverarbeitete Isomatte. Eine Mindestdicke von 2 bis 4 Zentimetern ist dabei ideal. Aufblasbare Modelle oder Schaumstoffisomatten erfüllen dabei ihren Zweck am besten und weisen zudem oft ein gutes Preis-Leistungsverhältnis auf.

 

Die Bekleidung

Ebenso, wie beim Schlafsack, sollte auch bei der Winterkleidung auf die vorliegenden Temperaturen geachtet werden. Daunenjacken sind für das Zelten im Winter eine gute Wahl, da sie hervorragende Wärmespeicher sind und durch eine professionelle Materialverarbeitung auch bei Stürmen warmhalten. Zusätzlich darf keinesfalls eine ordentliche Kopfbedeckung sowie Handschuhe fehlen. Kalte Finger oder das Frieren am Kopf trübt nämlich schnell das Camping-Vergnügen.

Die Verpflegung

Die Verpflegung durch einen Benzinkocher ist bei kalten Temperaturen die beste Wahl. Im Gegensatz zu Gas- oder Spirituskocher lassen diese sich nämlich leicht anzünden wie auch aufheizen. Damit Ihr problemlos den Spiritus anzünden könnt, solltet Ihr ihn im Schlafsack oder unter der Jacke kurz aufwärmen. Streichhölzer solltet Ihr darüber hinaus beim Camping nicht vergessen!

Für warme Getränke sorgt Ihr übrigens mit Thermos-, bzw. Isolierkannen. Heißen Tee oder Kaffee haltet Ihr damit über mehrere Stunden warm.

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